Berufsorientierung


Ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die Eingliederung der Jugendlichen ins Berufsleben. Ab Klasse 8 beginnen wir mit der Erarbeitung eines Berufswahlpasses, der Teil der späteren Bewerbungsunterlagen wird. Hierzu gehört ein intensives Bewerbungstraining (s.u.). Die Klasse 8 erhält einmal wöchentlich 5 Stunden Werkstatt-Unterricht in den Bereichen Holz, Metall, Hauswirtschaft und Lager. Außerdem wird in dieser Klassenstufe ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt. Im Anschluss an dieses Praktikum halten die Schülerinnen und Schüler für ihre Eltern und die Klasse 7 einen Vortrag über ihre Erfahrungen.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 arbeiten nach einem zweiwöchigen Einstiegspraktikum im September bis Mitte Mai einen Tag pro Woche in ihrem jeweiligen Praktikumsbetrieb (sog. 4+1-Praktikum).

Im Rahmen des Handlungskonzepts Schule & Arbeitswelt werden die Jugendlichen ab Klasse 8 zudem von einer Coaching-Fachkraft des Jugendaufbauwerks Bad Oldesloe beim übergang von der Schule in eine Berufsausbildung oder andere Maßnahmen der beruflichen Bildung unterstützt. Dies beinhaltet neben der intensiven Beratung und Hilfe bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen auch die Berufswelterprobung (das Kennenlernen unterschiedlicher Arbeitsfelder) und die Potenzialanalyse

Selbstverständlich findet außerdem in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur (insbesondere Reha-Abteilung) eine Intensive Berufsvorbereitung statt.

Bewerbungstraining

Unsere Abschluss-Klasse 9 hat bereits ein dreiwöchiges Praktikum hinter sich und macht in ihrem letzten Schuljahr ein 4+1-Praktikum. Die dafür erforderlichen Bewerbungsschreiben inkl. Lebenslauf sind am PC erstellt worden.

Mit den Jugendlichen werden Bewerbungsgespräche zu simuliert, die einen Eindruck von den tatsächlichen Bedingungen vermitteln soll.Â&xnbsp;So kommen fast in jedem Schuljahr drei Herren mit Anzug und Krawatte zu uns in die Schule, lassen sich die Bewerbungsmappen präsentieren und führen auf dieser Grundlage ein Gespräch, wie sie es auch in Betrieben bei einer Einstellung durchgeführt wird. Anschließend werden die Bewerbungsmappen bewertet und die Jugendlichen erhalten Vorschläge, was sie daran besser machen könnten.

Für unsere SchülerInnen ist dies eine wichtige Erfahrung, weil sie sich völlig neu erleben in dieser unvertrauten Situation, die einen ganz anderen Ernst ausstrahlt als entsprechende Gespräche mit Lehrkräften.